Lebensfreude, Lachyoga und Laughter Wellness mit Annelie

Montag, 18. Mai 2015

Barfuss Gehen und Lachyoga

Was haben Barfussgehen und Lachyoga gemeinsam?

Na ja, vielleicht kitzelt es manchmal unter den Füssen beim Barfussgehen, so dass man lachen muss - aber das meine ich nicht. Mit Lachen selbst hat Barfussgehen nicht so viel gemeinsam, aber schon mit Lachyoga.

Beim Lachyoga lachen wir nicht nur. Ein wichtiger Teil einer Lachyogasitzung ist das Klatschen. Wir machen das nicht nur, um uns "in Stimmung" zu bringen, sondern weil wir die Akupunkturpunkte stimulieren wollen, die sich auf der Handfläche befinden. Deshalb klatschen wir auch mit der ganzen Handfläche auf die ganze Handfläche der anderen Hand - damit jeder Akupunkturpunkt eine Chance hat, stimuliert zu werden.


Beim Barfussgehen ist es nun ähnlich: wie bei einer Fusszonenreflexmassage werden die einzelnen Akupunkturpunkte auf der Fussohle stimuliert. Vor allem, wenn man über steinigen Untergrund geht. Wenn es also ein wenig weh tut, dann passiert das Gleiche, wie bei der Fussmassage - die tut nämlich auch weh, hahaha!

Nun bin ich kein Masochist. Aber ich weiss schon, dass meine Fusssohlen trainiert werden müssen, damit das Barfussgehen langsam aber sicher angenehmer wird. Dafür nehme ich gern in Kauf, dass es ab und zu ein wenig zwickt. Und dann hilft es auch, wenn ich mir sage, dass zur gleichen Zeit meine Reflexzonen auf der Fussohle stimuliert werden und mir Energie und Gesundheit liefern!

Ja, und wenn ich wirklich einmal über einen Kiesweg laufen muss, dann hilft mir Lachyoga auch. Erstens gehe ich schon mit einer positiven Einstellung an den Kiesweg heran, so dass es sowieso nicht so schlimm werden kann. Und zweitens hilft mir das Lachen dabei, dass Endorphine in meinen Köper ausgeschüttet werden, die ein wunderbares natürliches Mittel gegen Schmerzen sind. Somit kommt beim Betreten des Kiesweges die Überraschung: Sooooo schlimm ist es gar nicht, hahaha, hihihi.

Und was mache ich, wenn ich Ausgehe? Barfuss ins Konzert, zum Essen ins Restaurant? Da hat mir meine Kreativität geholfen, die bekannterweise auch mit Lachyoga zunimmt: ich habe mir Barfussschuhe selbst gebastelt! Unter "Huaraches" findet ihr Bastelanleitungen in YouTube.Kostenpunkt für diese eleganten Barfussschuhe: 6 USD! Und ca. eine Stunde basteln. Das schwierigste ist das Schnüren der "Huaraches".



Freitag, 15. Mai 2015

Lachen mit Hilfe von komischen Videos

"Wie kannst du täglich für 10-15 Minuten allein lachen?", das werde ich oft gefragt.

Und dann erzähle ich von Lachyoga, vom Lachen ohne Grund, das sich von selbst in Lachen MIT Grund verwandelt, von Lachübungen, vom Erkennen der Notwendigkeit und daraus resultierenden Verantwortungsbewusstsein mir selbst gegenüber, täglich zu lachen. Auf Teufel komm raus, auch wenn es manchmal schwer fällt.

Das alles ist lernbar. Ich habe es gelernt und vor allem: über mehr als 3 Jahre täglich trainiert. Ich lache auch als Lachtrainerin und -Lehrerin mit Gruppen und Einzelpersonen. Ich habe gelernt, zu tanzen und zu singen, wenn mir danach ist. Und Blödsinn zu machen (na gut, das konnte ich immer schon, haha).

Ich lebe mein Leben spielerisch, denn es macht mehr Spass und fördert das Bewusstsein, dass ich selbst es bin, die sich entscheidet, wie sie ihr Leben gestalten will. Ich stelle mir viel Lustiges einfach nur vor oder erinnere mich daran. Dann sieht es so aus, als würde ich ohne Grund lachen, in Wahrheit habe ich aber einen, hahaha!

Manchmal frage ich auch in meinen Lachkursen und Gruppen die Leute, die so richtige "Lachwurzen" sind: worüber lacht ihr? Und sie antworten fast immer: "Ich stelle mir eine komische Situation vor und kann nicht mehr aufhören darüber zu lachen!". Diese Situationen können selbst erlebt, in Filmen angesehen oder einfach nur normale Erlebnisse, die gedanklich komisch ausgeschmückt werden, sein. Ich kenne das nur zu gut. Mir geht es genauso. Nein, so richtig lange lachen wir nicht ohne Grund. Es findet bald ein "Kopfkino" statt.

Und dann ist da die Entscheidung: Ich will lachen. Also suche ich mir auch die Möglichkeiten, die mich ohne grössere Anstrengung zum Lachen bringen. Komischerweise sind das immer wieder die gleichen Videos, wie zum Beispiel dieses hier: Fried Gnocchi

Ich sehe mir solche Videos immer wieder und wieder an, wenn ich Zeit dazu habe (und ich sorge dafür, dass ich Zeit dafür habe!). Und es bleibt nicht beim passiven Ansehen: ich gehe von Anfang an mit (ich kenne ja die lustigen Stellen schon vorher, haha) und lache vom Anfang bis zum Ende, zerkugle mich vor dem Computer, ziehe dadurch die ganze Familie an und stecke alle mit Lachen an. Das geht dann schon einmal locker eine viertel Stunde lang oder länger und kann noch lange nach Abdrehen des Videos wieder ausgelöst werden.

So gehe ich mit komischen Videos um: ich sehe sie nicht nur schmunzelnd an und lasse vielleicht den einen oder anderen "Lacher" auslösen. Nein, ich lache aktiv mit. Immer und immer wieder, viele Minuten lang, wenn es möglich ist. Dann - und meiner Meinung nach nur dann - können witzige Videos einen ähnlichen Effekt, wie Lachyogasitzungen haben. Allerdings fehlt das lebende Gegenüber - wenn nicht jemand zufällig Anwesender mitlacht, hahaha!



Donnerstag, 16. April 2015

Lachclub in Cumbayá, Parque Los Algarrobos

Liebe Lachclubmitglieder und Interessierte!

Unser Ausflug in den Parque Los Algarrobos war so erfolgreich, dass wir beschlossen haben, die nächsten Lachclubsitzungen dort abzuhalten! Es gibt ein Dach für den Fall, dass es regnet und eine Bewachung rund um die Uhr, so dass immer ein Guardia für uns zur Verfügung steht. Der freut sich - glaube ich - auch schon auf die lustigen Sitzungen jeden Samstag!

Wir treffen uns jetzt also jeden Samstag, um 16:00 Uhr im Parque Los Algarrobos am Chaquiñan, etwas unterhalb der Brauerei in Cumbayá. Wir dürfen den Parkplatz der Brauerei gratis benützen! Ist das nicht wunderbar?

Der Park ist wunderschön und einige Fotos von unserer Lach-Wanderung findet ihr hier:








Freitag, 3. April 2015

Karfreitag: Tag des Leidens und der Trauer


Wir haben einen Tag für alles: für Frauen, für Männer und für Kinder. Für Menschen Mit Behinderungen, Krankheiten, für die Freude und das Lachen. Es gibt - zumindest in der christlichen Tradition - auch einen Tag für die Trauer und das Leiden, den Karfreitag, heute.

Viele Jahre meines Lebens konnte ich diesen Tag nicht leiden. Da gab es kein Kino und keine heiteren Veranstaltungen. Und das gerade in der Ferienzeit! Ich verstand auch das Huldigen von Jesus Leiden und Kreuzigung nicht. Es machte mir Angst. Grosse Angst. Viel lieber feierte ich die Auferstehung und das ewige Leben.

Auch heute liebe ich Passionsspiele nicht. Oder gar die Umzüge in der Innenstadt von Quito, wo sich vermummte Menschen selbst misshandeln und das Leid Christi am eigenen Körper darstellen. Muss nicht sein. Ich lebe jetzt schon über 20 Jahre in Ecuador, aber dieses Ereignis stand noch nie auf meinem Wunschzettel. Die Fotos in der Zeitung und die Erzählungen reichen mir. Scheint nur was für eiserne Nerven zu sein. Da bin ich zu dünnhäutig, ganz klar.

Und doch hat sich in meiner Einstellung zum Karfreitag etwas Wesentliches geändert. Ich sehe diesen Tag heute als den Tag, wo endlich auch einmal dem Leiden, der Trauer und der Todesangst Rechnung getragen wird.

Das sage gerade ich, als Lachtrainerin?

Ja. Natürlich kenne ich als Lachtrainerin die vielen guten Eigenschaften des therapeutischen Lachens und habe sie am eigenen Körper erfahren. Aber darum geht es nicht, wenn wir an die dunklen Seiten des Lebens denken. Sie haben ihre Berechtigung. Trauer, Angst und alle sogenannten "negativen" Gefühle in uns, werden gern weggeschoben und nicht beachtet. Aber sie gehören zu uns und unserem Leben.

Am Karfreitag wird uns deutlich gemacht, dass es Leiden gibt. Das darf uns auch traurig stimmen. Wir dürfen das eigene Leiden fühlen und - darum geht es wohl in der Leidensgeschichte Christi - es in Liebe annehmen. Ja, ich darf "wehleidig" sein. Ja, ich darf meine Trauer fühlen und sie als einen Teil von mir annehmen. Ja, ich darf auch die Angst vor dem Tod fühlen. Auch wenn es Menschen geben sollte, die diese Angst nicht (mehr) haben - wenn ich sie habe, dann darf ich sie auch fühlen und umarmen.

Am Karfreitag darf ich meine Gefühle der Verletztheit, der Kleinheit und des Ärgers fühlen. Endlich ein Tag für all das, was sonst beinahe schon verschaemt unterdrückt wird. Endlich ist das einmal erlaubt! Es geht gar nicht um die Todesangst Christi oder der von den Menschen, die vor einer Woche beim Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind, den die ist wirklich vorbei. Es geht um meine eigenen Gefühle! Ich spreche von Todesangst, weil die wohl alle anderen negativen Gefühle beinhaltet.

Wenn wir diese Gefühle wirklich fühlen können und innerlich umarmen und liebevoll annehmen, dann geschieht etwas Wunderbares: sie lösen sich auf. Sie müssen nicht länger bei uns bleiben und uns quälen. Sie haben die Erlaubnis da zu sein. Das genügt, damit sie gehen können. Und unsere Liebe begleitet sie. Dann kann der Tag im Jahr, an dem wir dieser (wertvollen) Gefühle gedenken, ein Festtag sein.


Dienstag, 31. März 2015

Was macht ihr bei Lachyoga?



In Lachyoga bewegen wir unsere Lachmuskeln - also vor allem die Bauchmuskeln - mindestens 15 Minuten lang, indem wir lachen. 



Der größte Lachmuskel ist eigentlich eine Membran mit Muskeln dran, nämlich das Zwerchfell. Wenn dieses Zwerchfell kräftig bewegt wird, wird die Restluft aus unseren Lungen herausgepresst und wir können sie beim nächsten Einatmen mit viel frischer, sauerstoffreicher Luft auffüllen.


Ausserdem findet durch die Bewegung dieser oft vernachlässigten Muskeln nicht nur eine Kräftigung derselben, sondern auch eine "innere Massage" der Organe statt, die wir auf keine andere Art und Weise erreichen können. Wir verwöhnen also unseren Körper mit einer extra Portion Sauerstoff und mit einer belebenden inneren Massage, wenn wir Lachyoga machen.

Dabei handelt sich um ganz einfache Übungen, die wir am besten in der Gruppe durchführen, weil lachen ansteckend ist und das anfängliche Übungslachen bald in echtes, herzliches Lachen übergeht. Wir beeinflussen also unseren Geist positiv durch Körperbewegungen. Ähnliches geschieht, wenn wir uns entschliessen spazierenzugehen oder uns anderweitig zu bewegen. Unsere Laune wird dadurch besser und unser Geist angeregt. Das ist schon lange bekannt.


Das Ziel von Lachyoga ist es, regelmäßig zu üben, d.h. täglich mindestens 15 Minuten herzlich und durchgehend -  nur unterbrochen durch Atemübungen - zu LACHEN! Aus Erfahrung wissen wir, dass das im normalen Alltag nicht möglich ist. Allein zu lachen ist schwierig und im sozialen Umfeld wird es als nicht angepasst empfunden.

Deshalb gibt es in der ganzen Welt Lachclubs, die sich täglich oder wöchentlich treffen und ausgebildete Lachtrainer, die "Lachprogramme" in Schulen, Firmen und verschiedenen Institutionen einführen. Lachclub und meistens auch "Schnuppersitzungen" sind kostenlos und ein guter Anfang, um die Wohltaten des Lachyogas kennenzulernen.

Montag, 16. März 2015

Fotos vom Ausflug nach Guayaquil

¡Unser Lachclub war reiselustig und besuchte den Lachclub in Guayaquil!

Hier einige Fotos von diesem Ausflug:


Auf der Fahrt nach Guayaquil - erste Rast

2. Rast - Frühstück in Sto. Domingo

Spaziergang am Malecón in Guayaquil

Am Malecón

Wir spielen wie Kinder :-)

Ein Tag am Strand

In Playas

Barrio de las Peñas in Guayaquil

Auf der Brücke zur Isla Santay

Isla Santay

Wanderung auf der Isla Santay

Rückfahrt im Boot

Das Lachclubtreffen - Atemübungen

Eine grosse Lachgruppe

Spass im Lachclub von Guayaquil

Neue Begegnungen und Freundschaften

Diana leitet eine Übung an
Ein Gruppenfoto

Fotos del Paseo a Guayaquil

¡El paseo a Guayaquil y el encuentro con los amigos risueños allá ha sido chévere! 
¡La próxima vez vamos a visitar el Club de la Risa en Ambato o en Sto. Domingo o donde sea, jajaja!

Aquí hay fotos del paseo:

En el viaje a Guayaquil

Desayuno en Sto. Domingo de los Tsachilas

Alegría en el Malecón de Guayaquil

En el Malecón

Jugando como niños :-)

Un día en la Playa

Palyas

El barrio de la Peñas en Guayaquil

El puente a la isla Santay

Isla Santay

Caminata en la isla Santay

Regreso de la isla con bote

Encuentro con el Club de la Risa en Guayaquil

El Club de la Risa es para tod@s

Ricardo Llorente guía la sesión

Alegría a través de Yoga de la Risa

Nuevas amistades

Ejercicios de la Risa con Diana Toscano   


Todo el grupo